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10.12.2019, 19:00 - 21:00
Dezember Ausstellung Focus

Aktuelle Ausstellungen im Kunst Museum Winterthur | Beim Stadthaus

25.10. – 5.1.2020 | Beim Stadthaus

Brigham Baker

Für seine erste Einzelausstellung in einem Museum im Rahmen des 11. Manor Kunstpreis Zürich 2019, hat Brigham Baker eigens eine Fotoarbeit erarbeitet. Sie zeigt Nahaufnahmen von Äpfeln, während sie am Baum hängend reifen und langsam verfaulen.

 

 

25.10. – 5.1.2020 | Beim Stadthaus

Yves Netzhammer

Nistplätze für Berührungen: Der poetische Titel bezeichnet den Ort familiären Aufwachsens und Zusammenseins in der Tierwelt und verbindet ihn mit der intimen Geste des Berührens. In dieser Kombination von Vertrautem klingen surreale Welten an, wie sie für das Schaffen des Zürcher Medienkünstlers Yves Netzhammer charakteristischer nicht sein könnten. Nistplätze für Berührungen, eine bedeutende frühe Installation des Künstlers, wurde 2006 im Museum Rietberg erstmals präsentiert und kürzlich als Schenkung dem Kunst Museum Winterthur übergeben.

7.9. – 17.11.2019 | Beim Stadthaus
Thea Djordjadze

Thea Djordjadzes skulpturale Werke sind nicht immer auf den ersten Blick als solche zu erkennen; oft schafft die Künstlerin raumgreifende Installationen, die sie erst in situ als Reaktion auf den konkreten Raum oder den Kontext einer Institution entwickelt. Für ihre Einzelausstellung 2017 in der Pinakothek der Moderne, realisierte sie überdimensionierte, den Raum strukturierende Vitrinen, in denen sie eine Auswahl von Papierarbeiten der Graphischen Sammlung München präsentierte. Zugleich gestaltete sie für die Betrachter bequeme Sitzinseln. Ihre künstlerische Praxis greift zuweilen tief in die institutionellen Strukturen ein; dadurch könnte sie als Prozess des fortdauernden Kontextualisierens, Rekonfigurierens und Neuordnens von vorhandenen und neuen Objekten verstanden werden, als Zustand des Provisoriums, welches das Potential des Wandels in sich trägt. Diese Vorläufigkeit ist auch ihren Skulpturen aus «armen», kunstfremden Materialien eigen. Oft scheinen ihre Arbeiten zerbrechlicher, vergänglicher Natur zu sein, für den Moment geschaffen, mit einer gewissen Offenheit, der die Künstlerin erst im Moment der Ausstellung eine gültige Form verleiht – zumindest auf Zeit.

13.4.2019 – 2.2.2020 | Beim Stadthaus
Konstruktive Kunst

«konkrete kunst ist in ihrer letzten konsequenz der reine ausdruck von harmonischem maß und gesetz. sie ordnet systeme und gibt mit künstlerischen mitteln diesen ordnungen das leben.» Der Anspruch, den Max Bill (1908 – 1994) in seinem Manifest für die Konkrete Kunst 1949 formulierte, ist absolut: Harmonie und Ordnung werden Leitlinien einer künstlerischen Haltung, wie sie Jahrzehnte zuvor Pioniere wie Theo van Doesberg und Piet Mondrian vorweggenommen hatten. Von Max Bill wurden sie zum Programm erhoben. Die Malerei – wie auch die Plastik – sollte dabei nicht um ihrer selbst willen entstehen, sondern stand im Dienste einer modernen Utopie, wobei sich die Künste in der Tradition des Bauhauses mit der Architektur und dem Kunsthandwerk zu einem modernen Gesamtkunstwerk verbinden. Entsprechend diesem Ideal trat Max Bill denn nicht nur als bildender Künstler hervor, sondern auch als Architekt, Designer und Professor.

Aktuelle Ausstellungen im Kunst Museum Winterthur | Reinhart am Stadtgarten

21.9.2019 – 2.2.2020 | Reinhart am Stadtgarten

Souvenir Suisse

Die Stiftung Familie Fehlmann in Winterthur, die 2016 auf Initiative des Winterthurers Heinz Fehlmann-Sommer (1919–2015) gegründet worden ist, besitzt eine faszinierende Sammlung dieser Druckgraphik in «Aberlis Manier». Von seinem Vater Heinrich Fehlmann-Richard (1880–1952) in jahrelanger Beschäftigung und mit viel Liebe und Kennerschaft zusammengetragen, werden die Blätter nun zum hundertsten Geburtstag des Stiftungsgründers erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Zusammen mit den reichen Beständen an Gemälden und Zeichnungen im Kunst Museum Winterthur zeigt die Ausstellung ein facettenreiches Bild der Schweiz, das ihre Wahrnehmung im Ausland nachhaltig prägte und wesentlich zur Identitätsbildung der Schweiz, wie wir sie heute sehen und verstehen, beitrug.

2.3.2019 – 5.1.2020 | Reinhart am Stadtgarten

Rich Kids

«Rich Kids» würde man sie heute wohl nennen, die Kinder, die Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Porträtminiaturen festgehalten wurden. Statt teurer Autos und vergoldeter Uhren beeindruckten sie elegant gekleidet, mit kirschroten Mündchen, geröteten Wangen und goldblond gelocktem Haar. Die Miniaturbildnisse waren wertvolle Erinnerungsstücke und Präsentationsobjekte von stolzen Müttern und Vätern; oder aber Statussymbole, durch die der soziale Rang kommuniziert wurde, vergleichbar den heutigen «Rich Kids» auf Instagram.

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